-
17.11.2007
- → Ausland
UNO-Ausschuß: Todesstrafe ächten
New York. Der Menschenrechtsausschuß der UN-Vollversammlung hat sich mit klarer Mehrheit für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe ausgesprochen. Nach zweitägiger teilweise hitziger Debatte wurde ein Resolutionsentwurf am Donnerstag abend in New York mit 99 zu 52 Stimmen angenommen. 33 Staaten enthielten sich der Stimme. In der Debatte ergab sich eine seltene Konstellation: Die USA standen mit dem Iran und Syrien auf einer Seite. Der Vertreter der USA in dem Gremium, Robert Hagan, sagte, die Gegner der Todesstrafe hätten einen sehr grundsätzlichen Standpunkt, das Völkerrecht kenne aber kein Verbot der Todesstrafe. Der Resolutionsentwurf für die UN-Vollversammlung war von der Europäischen Union und 60 weiteren Staaten eingebracht worden. (AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
