-
15.11.2007
- → Ausland
Moskau: Raketenschild in Belarus geplant
Moskau. Rußland erwägt, auf die Errichtung eines US-Raketenschilds in Osteuropa mit einer Stationierung von Raketen in Belarus zu reagieren. Dies sei bei entsprechenden Bedingungen und einer entsprechenden Haltung in Belarus nicht ausgeschlossen, zitierte am Mittwoch die Nachrichtenagentur Interfax den Chef der russischen Raketen- und Artillerie-Streitkräfte, Wladimir Sarizki. »Auf jede Handlung muß eine Reaktion folgen, und das trifft auch auf die Bestandteile des Raketenschilds in Polen und Tschechien zu.«
Die USA wollen in Tschechien eine Radaranlage errichten und in Polen Abfangraketen stationieren. Rußland sieht sich dadurch in seiner Sicherheit bedroht. Als Alternative bot Moskau den USA an, die Radaranlage Gabala in der an den Iran grenzenden früheren Sowjetrepublik Aserbaidschan gemeinsam zu nutzen. (AFP/jW)
Die USA wollen in Tschechien eine Radaranlage errichten und in Polen Abfangraketen stationieren. Rußland sieht sich dadurch in seiner Sicherheit bedroht. Als Alternative bot Moskau den USA an, die Radaranlage Gabala in der an den Iran grenzenden früheren Sowjetrepublik Aserbaidschan gemeinsam zu nutzen. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland