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13.11.2007
- → Betrieb & Gewerkschaft
Treffen kritischer ver.di-Aktivisten
Rund 25 kritische Aktivisten der Gewerkschaft ver.di haben sich am vergangenen Wochenende zum 21. Bundestreffen des »Netzwerks für eine kämpferische und demokratische ver.di« in Kassel versammelt. Die aus verschiedenen Bundesländern und Branchen stammenden Teilnehmer zogen eine deutlich negative Bilanz der Politik ihrer Gewerkschaft. Mit dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVÖD) habe die ver.di-Spitze »die größte tarifpolitische Niederlage in der Geschichte der Bundesrepublik« zu verantworten, hieß es. Im Telekom-Streik habe sich der Konzern trotz hoher Kampfbereitschaft und Ausdauer der Beschäftigten mit seinen Kürzungsforderungen weitgehend durchsetzen können. Diese »Politik der selbstorganisierten Niederlagen« führe zu Gewerkschaftsaustritten und Frustration unter den Aktivisten, so die linken ver.di-Mitglieder.
In Arbeitskreisen diskutierten Beschäftigte des Nahverkehrs, aus Klinken und Universitäten sowie bei der Telekom über die Situation und gemeinsame Initiativen in ihren Bereichen. Mit der Zeitschrift Antiserum lag die erste Ausgabe einer Publikation für die Krankenhäuser zum Treffen vor. Schwerpunkt der kommenden Monate ist die anstehende Tarifrunde im öffentlichen Dienst, in der das »Netzwerk« u. a. für eine Lohn-erhöhung von 250 Euro für alle und gegen Arbeitszeitverlängerung eintritt. Zudem erklärten sich die Teilnehmer mit dem Arbeitskampf der Lokführer solidarisch.
In Arbeitskreisen diskutierten Beschäftigte des Nahverkehrs, aus Klinken und Universitäten sowie bei der Telekom über die Situation und gemeinsame Initiativen in ihren Bereichen. Mit der Zeitschrift Antiserum lag die erste Ausgabe einer Publikation für die Krankenhäuser zum Treffen vor. Schwerpunkt der kommenden Monate ist die anstehende Tarifrunde im öffentlichen Dienst, in der das »Netzwerk« u. a. für eine Lohn-erhöhung von 250 Euro für alle und gegen Arbeitszeitverlängerung eintritt. Zudem erklärten sich die Teilnehmer mit dem Arbeitskampf der Lokführer solidarisch.
Infos: netzwerk-verdi.de
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