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07.11.2007
- → Ausland
Nahostkonferenz in USA geplant
Jerusalem. Die geplante Nahostkonferenz in Annapolis bei Washington soll laut dem israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert in der letzten Novemberwoche stattfinden. Die Einladungen würden in den kommenden Tagen verschickt, sagte Olmert am Dienstag vor Journalisten in Jerusalem. Bislang wurde noch kein konkreter
Termin genannt, weil sich Israelis und Palästinenser über die Tagesordnung und die notwendigen Vorbereitungen uneinig waren. Der israelische Präsident Schimon Peres erklärte, er werde am kommenden Montag (12. November) gemeinsam mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas vor dem türkischen Parlament in Ankara eine Rede halten. Die Türkei könne im Friedensprozeß für den Nahen Osten eine erstklassige Vermittlerrolle spielen, sagte Peres. Die Vorbereitung der Annapolis-Konferenz stand auch im Mittelpunkt eines Sondertreffens von Außenministern und Diplomaten der Europäischen Union in Lissabon. Auch die Außenminister Israels und der Palästinensischen Autonomiebehörde, Zipi Livni und Riad Malki, waren in Lissabon vertreten. Livni bezeichnete die geplante Konferenz in den USA als große Chance für eine Einigung mit den Palästinensern.
(AP/jW)
Termin genannt, weil sich Israelis und Palästinenser über die Tagesordnung und die notwendigen Vorbereitungen uneinig waren. Der israelische Präsident Schimon Peres erklärte, er werde am kommenden Montag (12. November) gemeinsam mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas vor dem türkischen Parlament in Ankara eine Rede halten. Die Türkei könne im Friedensprozeß für den Nahen Osten eine erstklassige Vermittlerrolle spielen, sagte Peres. Die Vorbereitung der Annapolis-Konferenz stand auch im Mittelpunkt eines Sondertreffens von Außenministern und Diplomaten der Europäischen Union in Lissabon. Auch die Außenminister Israels und der Palästinensischen Autonomiebehörde, Zipi Livni und Riad Malki, waren in Lissabon vertreten. Livni bezeichnete die geplante Konferenz in den USA als große Chance für eine Einigung mit den Palästinensern.
(AP/jW)
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