Zum Inhalt der Seite

Nahostkonferenz in USA geplant

Jerusalem. Die geplante Nahostkonferenz in Annapolis bei Washington soll laut dem israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert in der letzten Novemberwoche stattfinden. Die Einladungen würden in den kommenden Tagen verschickt, sagte Olmert am Dienstag vor Journalisten in Jerusalem. Bislang wurde noch kein konkreter

Termin genannt, weil sich Israelis und Palästinenser über die Tagesordnung und die notwendigen Vorbereitungen uneinig waren. Der israelische Präsident Schimon Peres erklärte, er werde am kommenden Montag (12. November) gemeinsam mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas vor dem türkischen Parlament in Ankara eine Rede halten. Die Türkei könne im Friedensprozeß für den Nahen Osten eine erstklassige Vermittlerrolle spielen, sagte Peres. Die Vorbereitung der Annapolis-Konferenz stand auch im Mittelpunkt eines Sondertreffens von Außenministern und Diplomaten der Europäischen Union in Lissabon. Auch die Außenminister Israels und der Palästinensischen Autonomiebehörde, Zipi Livni und Riad Malki, waren in Lissabon vertreten. Livni bezeichnete die geplante Konferenz in den USA als große Chance für eine Einigung mit den Palästinensern.


(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 07.11.2007, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!