-
07.11.2007
- → Kapital & Arbeit
Ganztägiger Streik bei Privatbahn
Kaltenkirchen. Die Fahrpersonalgewerkschaft GDL hat ihre Mitglieder zu einem 23stündigen Streik bei der norddeutschen Privatbahn AKN/SHB aufgerufen. Die Arbeitsniederlegung beginnt am heutigen Mittwoch um 3.00 Uhr. Nach über zehnmonatigen Verhandlungen war die GDL bereit, die vom Unternehmen angebotene Lohnerhöhung von 3,5 Prozent bei einer langen Laufzeit zu akzeptieren, wenn im Gegenzug auf die Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit um eine halbe Stunde verzichtet werden würde.
»Wir sind bereit, im Interesse aller Beschäftigten auf angebotene Zulagen zu verzichten, damit alle Beschäftigten bei AKN und SHB auch in Zukunft 39 Wochenstunden arbeiten und somit Menschen, die bisher keinen Arbeitsplatz haben, die Chance bekommen können, vielleicht bei der SHB einen Arbeitsplatz zu finden«, erklärte der GDL-Ortsgruppenvorsitzende von Kaltenkirchen, Jan Schlatermund, am Dienstag. Die AKN und ihre Tochter SHB betreiben u. a. die besonders von Berufspendlern frequentierten Strecken Hamburg–Neumünster, Norderstedt–Ulzburg und Heide–Büsum.
(jW)
»Wir sind bereit, im Interesse aller Beschäftigten auf angebotene Zulagen zu verzichten, damit alle Beschäftigten bei AKN und SHB auch in Zukunft 39 Wochenstunden arbeiten und somit Menschen, die bisher keinen Arbeitsplatz haben, die Chance bekommen können, vielleicht bei der SHB einen Arbeitsplatz zu finden«, erklärte der GDL-Ortsgruppenvorsitzende von Kaltenkirchen, Jan Schlatermund, am Dienstag. Die AKN und ihre Tochter SHB betreiben u. a. die besonders von Berufspendlern frequentierten Strecken Hamburg–Neumünster, Norderstedt–Ulzburg und Heide–Büsum.
(jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit