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06.11.2007
- → Ausland
2,3 Millionen Iraker auf der Flucht
Bagdad. Im Irak sind fast 2,3 Millionen Menschen zu Flüchtlingen im eigenen Land geworden. Nach Angaben des Irakischen Roten Halbmonds vom Montag handelt es sich zum überwiegenden Teil – 83 Prozent – um Frauen und Kinder unter zwölf Jahren. Im September sei die Zahl der Binnenflüchtlinge um 16 Prozent auf 2299425 gestiegen. Viereinhalb Jahre nach der US-geführten Invasion habe die irakische Regierung immer noch Probleme, Grundversorgung wie Strom und Wasser sowie Zugang zu Schulen und medizinischer Versorgung sicherzustellen, hieß es weiter. »Zusätzlich zu ihrem Los als Vertriebene leidet die Mehrheit von ihnen noch unter Armut, Krankheiten und Unterernährung«, schrieben die Autoren des Berichts. (AP/jW)
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