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Aus: Ausgabe vom 13.10.2007, Seite 16 / Aktion

Buchmesseabo

Immer im Oktober zieht die junge Welt für einige Tage nach Frankfurt am Main
Solch ein Gewimmel bei der jungen Welt möchten wir nicht nur in
Solch ein Gewimmel bei der jungen Welt möchten wir nicht nur in Frankfurt sehen
Das ist natürlich übertrieben: Es ist nur ein kleiner Teil der jW-Mannschaft, der in diesen Tagen den junge Welt-Stand auf der Buchmesse betreut, für Gespräche zur Verfügung steht, die Zeitung morgens an Aussteller verteilt und tagsüber einige hundert Exemplare an das Publikum. Wenn diese Ausgabe erscheint, steht am Sonnabend und Sonntag der größte Ansturm noch bevor. Und das alles besagt schon, was die Reise für die nach Frankfurt Gesandten bedeutet: lange Tage, kurze Nächte, jede Menge zu tun – Messe eben. Wir hoffen natürlich auf viele neue Probeabos, darauf, daß uns jede Menge Menschen, die noch nie von dieser Zeitung gehört haben, kennenlernen, und darauf, daß noch mehr, die uns kennen, sich vielleicht am Stand entschließen, ein Abonnement abzuschließen.

Damit ist kurz zusammengefaßt, was eine Repräsentanz auf der Buchmesse für eine Tageszeitung dieser Art erbringt. Dazu kommt natürlich all das, was auf Messen im Vordergrund steht: Autoren schauen vorbei oder werden aufgesucht, befreundete Verleger laden ein, gemeinsame Vorhaben können in aller Kürze schon mal besprochen werden, überhaupt wird das nächste Jahr ins Auge gefaßt. Das betrifft z. B. auch unsere Anzeigenkunden, denen wir traditionell zur Buchmesse den Plan der jW-Beilagen für das Folgejahr überreichen.

In Berlin haben indessen die Verbliebenen in Redaktion und Verlag alle Hände zu tun, um die tägliche Produktion abzusichern. Bei solchen Gelegenheiten macht sich schmerzhaft bemerkbar, wie klein die jW-Mannschaft ist. Wenn dann noch Aufgaben hinzukommen, die wir uns selbst als Extra aufbürden, kann es schon schwierig werden. An dieser Stelle sei nur an die Beilage zur RAF erinnert, die am kommenden Mittwoch erscheint. Zusätzliche Aufgaben, aber das war auch so erwünscht, kommen auf uns offenbar auch mit der am vergangenen Sonntag eröffneten Ladengalerie zu. Dort erwartet nicht nur die Ausstellung des Malers, Graphikers und Schriftstellers Joachim John weitere Gäste (die kamen in dieser Woche bereits zahlreich), wir haben auch eine Fülle von Anfragen zu Veranstaltungen in diesem Raum erhalten. Alle Interessenten bitten wir um etwas Geduld. Nach dieser turbulenten Woche müssen wir uns neu sortieren.

Verlag und Redaktion

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Die Grenzen in Europa wurden bereits 1999 durch militärische Gewalt verschoben. Heute wie damals berichtet die Tageszeitung junge Welt über Aufrüstung und mediales Kriegsgetrommel. Kriegstüchtigkeit wird zur neuen Normalität erklärt. Nicht mit uns!

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