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Salzstreuer

Außenminister Frank-Walter Steinmeier soll stellvertretender SPD-Vorsitzender werden. vielleicht auch einmal Kanzlerkandidat. Deshalb sagt er möglichst wenig substantielles, schon gar zum Zustand seiner Partei. Originell ist er nur bei der Neukreation der Phrasenlogie. So bewegt ihn beispielsweise die Frage, ob es zu seinem persönlichen Stil gehöre, »allzu viel mediales Salz in die frischen Wunden der SPD zu träufeln”. Eher nicht, “da sehe ich nicht meine zentrale Aufgabe” äußerte er in Berlin.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.10.2007, Seite 12, Feuilleton

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