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Mehr als 2000 Festnahmen in Myanmar

Yangon. In Myanmar sind nach Angaben der Militärführung mehr als 2000 Menschen festgenommen worden. Das Staatsfernsehen berichtete am Donnerstag, diese Zahl beziehe sich auf die Festnahmen, die infolge der Massendemonstrationen am 24. und 25. September erfolgt seien. Bürger von Yangon (Rangun) berichteten in den vergangenen Tagen, daß die Verhaftungswelle andauere.

Junta-Chef Than Shwe sei grundsätzlich zu einem Treffen mit der Oppositionspolitikerin Aung San Suu Kyi bereit, hieß es im Staatsfernsehen weiter. Allerdings müsse die unter Hausarrest stehende Friedensnobelpreisträgerin zuvor erklären, daß sie die internationalen Sanktionen gegen Myanmar nicht befürworte. Suu Kyi habe sich aus Sicht des Junta-Chefs vier Dinge zuschulden kommen lassen – Konfrontation, Verwüstung, Wirtschafts- und andere Sanktionen.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.10.2007, Seite 2, Ausland

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