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Ver.di-Vorstand ohne Vertreterin der Linken

Leipzig. Das Chaos bei den Wahlen zum Bundesvorstand der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ist beigelegt. Am Donnerstag wurden die letzten beiden Mandate in dem Spitzengremium mit der Hamburgerin Dina Bösch und Elke Hannack von den »CDU-Sozialausschüssen« besetzt. Am Vortag hatten zwei Kandidatinnen, unter ihnen die als Linkspartei-nah geltende Sieglinde Frieß aus Hamburg, keine Mehrheit gefunden. Neben Wahlen und Antragsberatung standen beim ver.di-Bundeskongreß am Donnerstag Politikerbesuche auf dem Programm. SPD-Chef Kurt Beck und Reinhard Bütikofer von den Grünen wurden von den rund 900 Delegierten mit verhaltenem Applaus und begleitet von kleineren Protestaktionen empfangen. (jW)


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Erschienen in der Ausgabe vom 05.10.2007, Seite 2, Inland

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