Zum Inhalt der Seite

Russischer Einsatz in Inguschetien

Moskau. Russische Sicherheitskräfte haben am Donnerstag ihre Kampfeinsätze in der Kaukasusrepublik Ingusche­tien ausgeweitet. Der russische Inlandsgeheimdienst FSB habe die nördlichen Randgebiete der Stadt Karabulak im Zentrum Inguschetiens zur »Zone für Antiterroreinsätze« erklärt, meldete die Nachrichtenagentur Interfax. Nach Angaben der Agentur RIA-Nowosti kamen Soldaten und gepanzerte Fahrzeuge zum Einsatz. Die Agentur ITAR-TASS meldete sechs Stunden später ein Ende des Einsatzes. Der FSB teilte mit, die Einsätze hätten sich gegen einen Rebellenführer gerichtet, der sich im Kampfgebiet aufhielt. Das russische Innenministerium hatte im August 2500 Sicherheitskräfte nach Inguschetien geschickt. Ein Großteil der Gewalttaten in Inguschetien wird mit dem Tschetschenien-Konflikt in Verbindung gebracht.

(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 07.09.2007, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!