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07.09.2007
- → Feuilleton
Bye-bye Bethanien
Das Künstlerhaus Bethanien will seinen Stammplatz am Mariannenplatz in Berlin- Kreuzberg verlassen. Grund für den Umzug sei die langanhaltende Besetzung des Südflügels des Komplexes, sagte der Leiter des Hauses, Christian Tannert, dem Tagesspiegel (Donnerstagausgabe). Er verhandele bereits mit anderen Hauseigentümern. Mit dem Auszug würden dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg nach Angaben des Blattes Mieteinnahmen von knapp 87000 Euro verlorengehen. Außerdem müßte er Betriebskosten von rund 98000 Euro bezahlen.
Hintergrund ist der langanhaltende Streit Tannerts mit den ehemaligen Besetzern des Hauses Yorckstraße 59a, die sich seit Juli 2005 im Südflügel des Bethanien aufhalten und Tannert schwer auf die Nerven gehen. Nun scheint er nicht mehr bereit, den klassischen Widerspruch zwischen neuer und alter, mittlerweile etablierter Subkultur auszuhalten. Für Tannert ist das Bethanien eine »Besetzerhochburg« geworden, wohingegen er bekanntlich gern das Image, einer der härtesten Arbeiter im Gegenwartskunstbusineß zu sein, verbreitet.
(ddp/jW)
Hintergrund ist der langanhaltende Streit Tannerts mit den ehemaligen Besetzern des Hauses Yorckstraße 59a, die sich seit Juli 2005 im Südflügel des Bethanien aufhalten und Tannert schwer auf die Nerven gehen. Nun scheint er nicht mehr bereit, den klassischen Widerspruch zwischen neuer und alter, mittlerweile etablierter Subkultur auszuhalten. Für Tannert ist das Bethanien eine »Besetzerhochburg« geworden, wohingegen er bekanntlich gern das Image, einer der härtesten Arbeiter im Gegenwartskunstbusineß zu sein, verbreitet.
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