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Aus: Ausgabe vom 23.08.2007, Seite 16 / Sport

Doping-Randspalte

Zentralisiert

Hamburg. Ein Novum: Bei der Triathlon-WM, die am 30. August in Hamburg beginnt, werden die Dopingkontrollen direkt von der Nationalen Anti-Doping-Agentur vorgenommen. Das gab die Deutsche Triathlon-Union am Mittwoch bekannt. Bei Wettkämpfen der olympischen Sportarten in Deutschland waren die Kontrollen vor Ort bislang von den jeweiligen Verbänden organisiert worden.

(sid/jW)

Gestraft

Berlin. Zwei Männer, die bei den beendeten Weltmeisterschaften im Modernen Fünfkampf in Berlin für Negativschlagzeilen sorgten, haben mit langen Sperren zu rechnen. Während Jewgeni Borkin aus der Ukraine wegen eines positiven Alkohol-Tests wohl eine zweijährige Zwangspause einlegen wird, droht dem russischen Frauen-Nationaltrainer Alexej Chaplanow wegen angeblicher Handgreiflichkeiten gegen eine seiner Athletinnen der Lizenzentzug auf unbestimmte Zeit.

(sid/jW)

Mal blöd gefragt

Berlin. »Doping ist ein gesellschaftliches Problem. Ist ein Wonderbra nicht auch schon Doping? Du täuschst vor, was du nicht hast.« (Der EM-Zweite im Stabhochsprung, Tim Lobinger, gegenüber Sport Bild auf die Frage, ob das Dopingproblem lösbar ist.)

(sid/jW)

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