-
01.08.2007
- → Inland
Kein Aufschwung beim Einzelhandel
Wiesbaden. Die gute Konjunktur in Deutschland geht offenbar an vielen Bereichen des Einzelhandels vorbei. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag berichtete, sank der Umsatz der gesamten Branche in den ersten sechs Monaten nominal um 0,8 und real um 1,5 Prozent. Im Juni sei ein nominaler Rückgang von 0,2 und ein reales Minus von 0,8 Prozent zu verzeichnen gewesen. Am stärksten rückläufig waren die Umsätze bei Lebensmitteln mit 2,3 Prozent. Artikel des gehobenen Bedarfs, wie Kosmetika hätten dagegen einen leichten Zuwachs zu verzeichnen.
Sogenannte Branchenexperten der Commerzbank werteten die Zahlen am Dienstag nicht etwa als Zeichen für fehlende Kaufkraft in breiten Teilen der Bevölkerung sondern als Indiz für eine höhere Sparquote.
(AP/jW)
Sogenannte Branchenexperten der Commerzbank werteten die Zahlen am Dienstag nicht etwa als Zeichen für fehlende Kaufkraft in breiten Teilen der Bevölkerung sondern als Indiz für eine höhere Sparquote.
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland