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31.07.2007
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Nach Wahlschlappe: Abe will bleiben
Tokio. Nach der Wahlschlappe seiner Partei hat sich der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe am Montag um Schadensbegrenzung bemüht. Er kündigte eine Kabinettsumbildung und die Neubesetzung von Spitzenämtern in der Liberaldemokratischen Partei (LDP) an, lehnte einen Rücktritt aber ab. Die LDP und ihr Koalitionspartner, die Neue Komeito-Partei, hatten bei der Wahl zum Oberhaus am Sonntag ihre Mehrheit in der zweiten Parlamentskammer verloren.
Amtlichen Angaben zufolge büßten die LDP und ihr Koalitionspartner 30 Sitze in der zweiten Parlamentskammer ein und verfehlten mit nur noch 103 Mandaten die absolute Mehrheit von 122 Abgeordneten deutlich. Die oppositionelle Demokratische Partei (DPJ) verbesserte sich um 31 auf 112 Sitze. Damit wächst der Druck auf Abe, dessen Ansehen nach einer Reihe von Skandalen auf einem Tiefpunkt angelangt ist. (AP/jW)
Amtlichen Angaben zufolge büßten die LDP und ihr Koalitionspartner 30 Sitze in der zweiten Parlamentskammer ein und verfehlten mit nur noch 103 Mandaten die absolute Mehrheit von 122 Abgeordneten deutlich. Die oppositionelle Demokratische Partei (DPJ) verbesserte sich um 31 auf 112 Sitze. Damit wächst der Druck auf Abe, dessen Ansehen nach einer Reihe von Skandalen auf einem Tiefpunkt angelangt ist. (AP/jW)
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