Zum Inhalt der Seite

Kolumbien: Streit zwischen ­Rebellen-Gruppen?

Bogotá. Die im Juni in Kolumbien getöteten elf Geiseln der linksgerichteten FARC-Rebellen, seien bei Kämpfen zwischen verschiedenen Gruppierungen der Rebellen umgekommen – dies behauptet nun der kolumbianische Geheimdienst DAS. Ein FARC-Anführer habe während der Gefechte zwischen den Gruppen »Front 60« und »Front 29« befohlen, die elf Provinzabgeordneten zu töten, erklärte der Chef des Geheimdienstes DAS, Andres Penate, am Samstag (Ortszeit). Die FARC selbst hatte angegeben, die Geiseln seien am 18. Juni im Kreuzfeuer ums Leben gekommen, als eine »nicht identifizierte militärische Gruppierung« ein Rebellenlager überfallen habe.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 30.07.2007, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!