Zum Inhalt der Seite

Somalia-Konferenz ohne Islam-Gerichte

Mogadischu. In der somalischen Hauptstadt Mogadischu hat am Sonntag eine Versöhnungskonferenz begonnen. »Das ist eine einmalige Gelegenheit für Sie, einen Dialog zu führen und Somalia zu versöhnen«, sagte Konferenzpräsident Ali Mahdi Mohamed bei der Eröffnung. Mehr als tausend Delegierte wollen in den kommenden Wochen über die Einheit des Landes, den Einfluß von islamischen Gruppen, eine »Wiederherstellung des Friedens«.

Das Treffen, das auf internationalen Druck zustande kam, wurde aus Sicherheitsgründen bereits dreimal verschoben. Vertreter der islamischen Gerichte (UIC), die zu Jahresanfang von Soldaten der provisorischen Regierung und äthiopischen Truppen aus Mogadischu vertrieben worden waren, boykottieren die Konferenz.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.07.2007, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!