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Tiefensee mahnt die Sachsen

Berlin. Im Streit um die Waldschlößchenbrücke durch das UNESCO-geschützte Dresdner Elbtal droht Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) erneut mit finanziellen Konsequenzen. Sollte die sächsische Landesregierung nicht auf den Bau verzichten, würden »gegebenenfalls fehlverwendete« Fördermittel vom Freistaat Sachsen zurückgefordert werden, sagte Tiefensee in einem am Sonntag vorab veröffentlichten Bericht der Super Illu. Es gebe große Zweifel, ob eine »weltkulturerbeschädliche Verwendung« der Fördermittel dem Geist des völkerrechtlichen Vertrages zwischen der Bundesrepublik und der UNESCO« entspreche. Das Welterbekomitee hat bis 1. Oktober Alternativen zum bisherigen Bauvorhaben gefordert. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.07.2007, Seite 4, Inland

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