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Airbus: Peters will Regierungshilfe

Frankfurt/Main. IG-Metall-Chef Jürgen Peters hat eine größere Unterstützung der Bundesregierung für den Kampf der Gewerkschaften und Betriebsräte um die Arbeitsplätze bei Airbus gefordert. »Die Bundesregierung muß ihre vornehme Zurückhaltung aufgeben und sich aktiv und unmittelbar für den Erhalt von Standorten und Arbeitsplätzen bei Airbus einsetzen«, sagte Peters am Sonntag in Frankfurt/Main. Einen Tag vor dem Spitzentreffen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy am Airbus-Stammsitz in Toulouse machte der Gewerkschaftschef deutlich, daß die Beschäftigten »nach monatelanger Hängepartie ein klares Signal ihrer Bundesregierung gegenüber dem Management von Airbus erwarten«. Es sei angesichts milliardenschwerer Neuaufträge und der Entwicklung neuer Flugzeugtypen nicht nachvollziehbar, daß das Airbus-Management an den Abbauplänen festhalte. »Airbus ist kein Sanierungsfall, wie das Management Glauben machen will, sondern angesichts der Leistung, der Qualifikation und dem Einsatz seiner Mitarbeiter ein Unternehmen der technologischen Spitzenklasse«, betonte Peters. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.07.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

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