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Selbstverletzung wegen Zeugnisses

Frankfurt (Oder). Aus Angst vor der Reaktion der Eltern auf das schlechte Zeugnis hat ein 17jähriger in Frankfurt (Oder) einen Überfall vorgetäuscht. Nach Polizeiangaben vom Donnerstag hatte der Jugendliche am Mittwoch einen Kameraden aufgefordert, mit einem Rohr zuzuschlagen. Danach brachte er sich selbst weitere Verletzungen bei. Ein Passant fand den angeblich ausgeraubten Schüler mit blutenden Wunden und zerrissener Kleidung und informierte die Polizei. Nach ärztlicher Behandlung gab der 17jährige zu, den Raub vorgetäuscht zu haben, um bei seinen Eltern Mitleid zu wecken und vom Schulzeugnis abzulenken. Gegen den Schüler wird wegen Vortäuschung einer Straftat ermittelt.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.07.2007, Seite 5, Inland

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