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Geheime Akten im Internet

Leipzig/Dresden. In der Affäre um Verbindungen sächsischer Politiker und Justizbeamter zur organisierten Kriminalität sind geheime Akten des Verfassungsschutzes im Internet für jedermann einsehbar. Auf der Seite interpool.tv des Fernsehjournalisten Fred Kowatsch sind Auszüge aus dem mehr als 15000 Seiten umfassenden Aktenmaterial zugänglich.

Der Verfassungsschutz hält die elf Seiten für echt und sucht nach einem internen Leck, wie die Leipziger Volkszeitung am Mittwoch berichtete. In den Datensätzen geht es um Amtsmißbrauch und Kinderprostitution in Leipzig. Die Namen sind geschwärzt. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.07.2007, Seite 4, Inland

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