Zum Inhalt der Seite

Familie Fies

Wonach wird man zuerst gefragt, wenn man ein Kaffeehaus der Starbucks-Kette betritt? Natürlich nach seinem Namen! In den rund 12400 Starbucks-Filialen dieser Welt soll es familiär zugehen. Die Verkäufer heißen »Baristas«, also »Partner«, aber fühlen sich nicht so. Dafür sind die Arbeitsbedingungen zu mies. Zwei kurze Dokfilme über die Arbeitskämpfe der »Starbucks Worker Union« sind heute abend in Berlin-Mitte zu sehen: »Together we win – The fight to organize Starbucks« (zirka acht Minuten) und der zum Teil undercover gedrehte »The Coffee Sirens« (30 min). Regisseurin Diana Krauthamer ist anwesend. Beginn ist 20 Uhr im FAU-Lokal, Straßburger Straße 38.

(jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.07.2007, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!