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Giftmüllexport verdoppelt

Dessau. Deutschland hat 2006 fast doppelt soviel Gefahrmüll ins Ausland exportiert als noch 2005. Insgesamt wurden zwei Millionen Tonnen genehmigungspflichtige Abfälle ausgeführt, nach 1,1 Millionen Tonnen im Jahr davor, wie das Umweltbundesamt am Montag in Dessau mitteilte. Die stark gestiegenen Exporte waren demnach zum Teil auf das Ablagerungsverbot zurückzuführen, demzufolge Restmüll aus Haushalten nicht mehr im Rohzustand auf die Deponie gebracht werden darf. Solche Abfälle wurden laut Umweltbundesamt überwiegend in westeuropäische Nachbarländer gebracht. Genehmigungspflichtig sind Abfälle mit gefährlichen oder umweltschädlichen Inhaltsstoffen.(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.07.2007, Seite 5, Inland

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