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07.07.2007
- → Kapital & Arbeit
Klimaschutz: BRD setzt auf US-Staaten
Berlin. Während US-Präsident George W. Bush beim Klimaschutz blockiert, will die BRD eine Zusammenarbeit der EU mit einzelnen US-Bundesstaaten beim Emissionshandel anbahnen. Dies soll zur Vorbereitung eines gemeinsamen Handelssystems in der Nach-Bush-Ära dienen, wie am Freitag aus Regierungskreisen verlautete. Denn bis spätestens 2012 erwarte man ein US-Emissionshandelssystem auch auf nationaler Ebene.
Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) will den Angaben zufolge im August nach Kalifornien reisen, um mit dem klimapolitisch aktiven Gouverneur Arnold Schwarzenegger zu verhandeln. Kalifornien plant für 2009 zusammen mit den US-Bundesstaaten Washington, Oregon, Utah, Arizona und New Mexico ein regionales Handelssystem mit CO2-Verschmutzungsrechten. An der Ostküste bereiten neun weitere Staaten ein ähnliches System vor.
Würden die Handelssysteme mit dem europäischen verbunden, könnten die europäischen Unternehmen im Idealfall Geld sparen, sagte Ottmar Edenhofer, Chefökonom am Potsdam Institut für Klimaforschung. Denn die Europäische Union hat sich bereits darauf festgelegt, bis 2020 den CO2-Ausstoß um mindestens 20 Prozent unter den Wert von 1990 zu bringen.
(AP/jW)
Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) will den Angaben zufolge im August nach Kalifornien reisen, um mit dem klimapolitisch aktiven Gouverneur Arnold Schwarzenegger zu verhandeln. Kalifornien plant für 2009 zusammen mit den US-Bundesstaaten Washington, Oregon, Utah, Arizona und New Mexico ein regionales Handelssystem mit CO2-Verschmutzungsrechten. An der Ostküste bereiten neun weitere Staaten ein ähnliches System vor.
Würden die Handelssysteme mit dem europäischen verbunden, könnten die europäischen Unternehmen im Idealfall Geld sparen, sagte Ottmar Edenhofer, Chefökonom am Potsdam Institut für Klimaforschung. Denn die Europäische Union hat sich bereits darauf festgelegt, bis 2020 den CO2-Ausstoß um mindestens 20 Prozent unter den Wert von 1990 zu bringen.
(AP/jW)
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