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Israel zahlt an Abbas’ Notstandsregierung

Jerusalem/Gaza. Israel hat mit der Auszahlung einbehaltener Zölle und Steuergelder in Höhe von mehreren hundert Millionen Dollar an die palästinensische Notstandsregierung begonnen. Ein erster Teilbetrag von 500 Millionen Schekel (rund 87 Millionen Euro) ging am Sonntag bei den Palästinensern ein, wie ein Vertreter der Autonomiebehörde in Ramallah bestätigte.

Eine der Hamas nahestehende Gruppierung erklärte unterdessen den von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas eingesetzten neuen Ministerpräsidenten Salam Fajjad zum Kollaborateur. »Er wird ein Ziel des Widerstands sein«, sagte ein Sprecher der Volkswiderstandskomitees, Abu Mudschahid. Fajjad hatte erklärt, seine Regierung werde mit Israel zusammenarbeiten müssen, um im Westjordanland die Ordnung wiederherzustellen.
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Israelische Luftangriffe im Gaza­streifen haben am Wochenende sechs Palästinenser das Leben gekostet. Der gewählte Ministerpräsident Ismail Hanija besuchte am Samstag das Haus des verstorbenen Präsidenten Yassir Arafat und telefonierte mit dessen Witwe. Das Wohnhaus sei ein nationales Symbol, sagte Hanija. Hanija lehnte einen Vorschlag von Präsident Abbas ab, eine internationale Truppe im Gazastreifen zu stationieren, um so Neuwahlen in den Autonomiegebieten zu ermöglichen.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.07.2007, Seite 2, Ausland

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