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Kunst weg

Aus der documenta wurde vorab ein Kunstwerk entfernt, weil es den Straßenverkehr gefährde. Wie ein Stadtsprecher am Freitag sagte, wurde eine Arbeit der Chilenin in Lotty Rosenfeld vom Straßenverkehrsamt beseitigt. Rosenfeld hatte die Markierungen auf vielbefahrenen Straßen zu Kreuzen umgestaltet. »Das hätte Autofahrer irritieren und zu Unfällen führen können«, glaubt man in Kassel. Rosenfeld hatte 1979 während der Militärdiktatur in Chile damit begonnen, Straßenmarkierungen zu durchkreuzen, um die »normative und räumliche Ordnung einer militarisierten Nation« zu stören.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.06.2007, Seite 12, Feuilleton

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