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Langer Atem

Der Georg-Büchner-Preis geht in diesem Jahr an Martin Mosebach. Wie die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt mitteilte, wird die mit 40000 Euro dotierte Auszeichnung am 27. Oktober an den Franfurter überreicht, der »stilistische Pracht mit urwüchsiger Erzählfreude« verbinde und ein »humoristisches Geschichtsbewußtsein« vermittle. Der 1951 geborene Arztsohn hat sich für die Frankfurter Eintracht eingesetzt und für sakrale Hochstapler: 2002 veröffentlichte der Katholik eine Streitschrift für die Wiedereinführung der lateinischen Messe. Für ihn spricht: Er äußerte Verständnis, als Peter Handke auf der Beerdigung von Slobodan Milosevic redete.

(AP/ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.06.2007, Seite 13, Feuilleton

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