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Deutsche Renten sinken im Vergleich

Paris. Das künftige Rentenniveau in Deutschland sinkt mit den jüngsten »Reformen« weiter unter den Durchschnitt der Industriestaaten. Das geht aus einer am Donnerstag in Paris vorgelegten Vergleichsstudie der Organisation für Wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) hervor. OECD-Expertin Monika Queisser mahnte, Deutschland müsse »der Rentenentwicklung für Geringverdiener besondere Aufmerksamkeit schenken und einem Anstieg der Altersarmut vorbeugen«. Laut der Studie würden Berufeinsteiger von heute nach 45 Berufsjahren als gesetzliche Rente nur noch 39,9 Prozent ihres Bruttoeinkommens erzielen. Im Durchschnitt der industrialisierten OECD-Länder liegt diese Quote bei 58,7 Prozent. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.06.2007, Seite 4, Inland

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