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Finale Glasgow

Glasgow. Der Held des UEFA-Cup-Finales FC Sevilla–Espanyol Barcelona am Mittwochabend in Glasgow hieß Andres Palop. Er bescherte den Andalusiern beim 2:2 (1:1, 1:1) n.V. mit drei gehaltenen Schüssen den 3:1-Sieg im Elfmeterschießen die erfolgreiche Titelverteidigung. Zuvor hatte er das 1:0 durch Adriano (18.) mit einem weiten Einwurf eingeleitet und sich einen für Torhüter unüblichen Scorer-Punkt verdient: »Tor geschossen, Tor vorbereitet, drei Elfmeter gehalten: Das war eine perfekte Saison«, bilanzierte Palop. Bei Espanyol dagegen ging man früh ins Bett. Nachdem Albert Rieira (28.) Adrianos Treffer egalisiert und Jonatas (115.) nach der Gelb-Roten Karte gegen Moises Hurtado (68.) und dem erneuten Rückstand durch Frederic Kanoute (105.) in Unterzahl das Elfmeterschießen erzwungen hatte, wurde dieses den Katalanen wie vor 19 Jahren beim »Trauma von Leverkusen« zum Verhängnis. Neuer Rekord: Als erstes Team scheiterte Espanyol zweimal in einem UEFA-Cup-Finale im Elfmeterschießen und als erstes Team überhaupt blieb ihnen der Titel verwehrt, obwohl sie im gesamten Wettbewerb zuvor ohne Niederlage geblieben waren.

(sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.05.2007, Seite 16, Sport

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