Zum Inhalt der Seite

Sonstiges

Kopfsache

Frankfurt/Main. Örjan Madsen, Cheftrainer des Deutschen Schwimmverbandes, hat gegenüber der FAZ den Anteil der deutschen WM-Teilnehmer mit »mentalen Problemen« benannt: »Ich würde sagen: zwei Drittel«. Daher will er nun endlich »einen Psychologen haben, der für den Schwimmverband tätig ist«.

(sid/jW)

Blutsache

Dopinghausen. Der Radrennstall T-Mobile hat auf enthüllte Doping-Methoden seines Ärzte-Teams von der Uniklinik Freiburg reagiert. Die langjährigen Mannschaftsärzte Lothar Heinrich und Andreas Schmid sind suspendiert. »Nach Gesprächen mit den Betroffenen sind wir überein gekommen, die Zusammenarbeit mit beiden bis auf weiteres ruhen zu lassen«, sagte T-Mo­bile-Teamchef Bob Stapleton. Die Mediziner sollen nach Angaben des ehemaligen Teammasseurs Jef D’hont beim Vorgänger-Rennstall Telekom das EPO-Doping organisiert haben (jW berichtete). Die Staatsanwaltschaft Freiburg hat ein Ermittlungsverfahren gegen Heinrich und Schmid eingeleitet. (sid/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.05.2007, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!