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Fußball-Randspalte

Philosophisch

Frankfurt/Main. Die Diskussion um Trainer Friedhelm Funkel beim abstiegsbedrohten Deutschen Meister von 1959, Eintracht Frankfurt, treibt seltsame Blüten: In einem offenen Brief forderte der hessische FDP-Vorsitzende Jörg-Uwe Hahn vom Verein, Funkel zu entlassen: »Wenn Friedhelm Funkel vier Spieltage vor Schluß den wirklich hoch-philosophischen Satz benutzt ›die Hoffnung stirbt immer zuletzt‹ so scheint mir der Zeitpunkt der Trennung endgültig gekommen. Etwas Substantielles muß passieren«. Vereinschef Heribert Bruchhagen meinte: »Das werde ich nicht kommentieren«. (sid/jW)

Kostspielig

Zagreb. Der kroatische Verband will eine Entschädigung von der UEFA, nachdem er mit seiner Bewerbung gemeinsam mit Ungarn um die Ausrichtung der EM 2012 in der vergangenen Woche gescheitert war. »Wir haben Michel Platini mitgeteilt, daß uns große Kosten entstanden sind. Unsere Forderung beläuft sich zwischen 2,5 und 3,5 Millionen Euro«, äußerte der kroatische Verbandspräsident Vlatko Markovic in der Tageszeitung Jutarnji List. (sid/jW)

Küssen verboten

Rio de Janeiro. Im Maracana-Sta­dion von Rio trug sich ein Novum zu: Der Spieler Cleberson von AD Cabofriense sah beim Endspiel um den Rio-Pokal zwischen Cabofriense und Botafogo FR (1:3) die Gelbe Karte – weil er Schiedsrichter Ubiraci Damasio auf die Wange geküßt hatte. Er wollte sich für ein Foul entschuldigen. Cleberson: »Ich wußte nicht, daß das nicht erlaubt ist.« (sid/jW)

Nummer 14

Barcelona/Amsterdam. Von Ajax Amsterdam wird Johan Cruyff zu seinem heutigen 60. Geburtstag auf besondere Weise geehrt: Der Ajax-Vorsitzende John Jaake verkündete, Cruyffs Nummer 14 ab der nächsten Saison nie wieder vergeben zu wollen. »Mit der 14 hat er Ajax weltberühmt gemacht«, sagte Jaake und überreichte den Vize-Weltmeister von 1974 vorab ein Trikot mit eben dieser Nummer. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.04.2007, Seite 16, Sport

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