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»Wirtschaftsweiser« Franz in Kritik

Osnabrück. Der niedersächsische SPD-Landtagsfraktionschef Wolfgang Jüttner hat die Bundesregierung aufgefordert, den Wirtschaftsweisen Wolfgang Franz zu entlassen. Jüttner begründete diesen Vorstoß mit den jüngsten Forderungen von Franz, Niedriglöhne auf unter drei Euro zu senken, berichtete die Neue Osnabrücker Zeitung am Dienstag. »Dieser Vorschlag ist einfach unsäglich«, sagte Jüttner. Von einer ganztägigen Erwerbsarbeit müsse man in Deutschland angemessen leben können; solche Minilöhnen widersprächen aber der Würde von Beschäftigten. »Eine Person mit solch abstrusen Vorstellungen gehört aus einem Beraterkreis entlassen«, sagte der SPD-Spitzenkandidat für die niedersächsische Landtagswahl im Januar 2008. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.04.2007, Seite 4, Inland

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