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Fingerhakeln bei der CSU

München. Bayerns scheidender Ministerpräsident und CSU-Chef Edmund Stoiber hat seinen Wirtschaftsminister Erwin Huber (Foto), der sich um die Nachfolge als Parteivorsitzender bewirbt, wegen dessen jüngster Personalspekulationen scharf kritisiert. »Dieser Eindruck von Kungeln und Postenverteilen ist nicht besonders vorteilhaft, weder für unsere Partei noch für Bewerber, die nach Höherem streben«, sagte Stoiber am Donnerstag in München.

Er fügte hinzu: »Das ist nicht unbedingt die Champions League, in die die CSU gehört und wo sie auch weiter spielen muß. An diesem Maßstab müssen sich alle orientieren, die Verantwortung tragen oder übernehmen wollen.«

Huber hatte sich am Mittwoch über die Zukunft Stoibers geäußert, der im September beide Ämter abgeben will. Er könne sich eine führende Position Stoibers bei der parteinahen Hanns-Seidel-Stiftung »sehr gut« vorstellen, sagte der Wirtschaftsminister.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.04.2007, Seite 4, Inland

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