-
04.04.2007
- → Ausland
Salomonen: Chaos nach dem Tsunami
Honiara. Einen Tag nach dem schweren Tsunami auf den Salomonen ist die Hilfe für die verängstigte Bevölkerung nur schleppend in Gang gekommen. Nach bisherigen Schätzungen der Behörden starben bei der meterhohen Flutwelle am Montag mindestens 24 Menschen, mehr als 5400 verloren ihr Zuhause. 13 Dörfer wurden völlig zerstört. Australien begann mit der Entsendung von Hilfsgütern im Wert von umgerechnet 1,2 Millionen Euro. Die Regierung der Salomonen rief den Notstand aus. Die Tsunami-Warnung für die westlich gelegenen Inseln wurde allerdings aufgehoben. Nachbeben sorgten in der Bevölkerung für Panik. Am härtesten von der Flutwelle wurde die Küstenstadt Gizo betroffen, Dort waren nach Schätzungen des Roten Kreuzes mindestens 2000 Menschen obdachlos.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland