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Salomonen: Chaos nach dem Tsunami

Honiara. Einen Tag nach dem schweren Tsunami auf den Salomonen ist die Hilfe für die verängstigte Bevölkerung nur schleppend in Gang gekommen. Nach bisherigen Schätzungen der Behörden starben bei der meterhohen Flutwelle am Montag mindestens 24 Menschen, mehr als 5400 verloren ihr Zuhause. 13 Dörfer wurden völlig zerstört. Australien begann mit der Entsendung von Hilfsgütern im Wert von umgerechnet 1,2 Millionen Euro. Die Regierung der Salomonen rief den Notstand aus. Die Tsunami-Warnung für die westlich gelegenen Inseln wurde allerdings aufgehoben. Nachbeben sorgten in der Bevölkerung für Panik. Am härtesten von der Flutwelle wurde die Küstenstadt Gizo betroffen, Dort waren nach Schätzungen des Roten Kreuzes mindestens 2000 Menschen obdachlos.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.04.2007, Seite 2, Ausland

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