-
31.03.2007
- → Kapital & Arbeit
Bundesregierung will sich raushalten
Berlin. Die Bundesregierung plant zur Zeit keine Intervention beim Übernahmekampf um den spanischen Energieversorgers Endesa. Das erklärte Wirtschaftsstaatssekretär Joachim Wuermeling am Freitag in Berlin. Dies könne sich aber ändern, wenn der Eindruck entstehe, daß der spanische Staat »die Fairneß des Wettbewerbs« beeinträchtige. Der deutsche Energiekonzern E.on bietet derzeit 40 Euro pro Endesa-Aktie. Die beiden teilweise im Staatsbesitz befindlichen Endesa-Großaktionäre Enel (Italien) und Acciona (Spanien) haben inzwischen ein Gegenangebot von mindestens 41 Euro je Aktie angekündigt, über dessen Zulassung noch nicht entschieden ist.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit
