-
30.03.2007
- → Ausland
Anschlagsserie in Bagdad
Bagdad. Begleitet von einer Anschlagsserie in mehreren irakischen Städten ist am Donnerstag der neue US-Botschafter in Bagdad, Ryan Crocker, vereidigt worden. Crocker stellte sich in seiner Antrittsrede vor den Botschaftsmitarbeitern rückhaltlos hinter die Irak-Strategie von Präsident George W. Bush und forderte den irakischen »Ministerpräsidenten« Nuri Al-Maliki auf, »alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um das Land zu einen.« Wenige Stunden vor der Zeremonie explodierte auf einem Markt im Bagdader Bezirk Al Bajaa eine unter einem Auto versteckte Bombe. Drei Menschen wurden nach Behördenangaben getötet und 26 verletzt. Vor einer schiitischen Moschee der Stadt Mahmudijah wurde eine Autobombe gezündet – sechs Menschen wurden getötet und 19 verletzt.
Unterdessen sind nach dem schweren Doppelanschlag mit mindestens 85 Toten und den anschließenden Racheangriffen auf ein sunnitisches Viertel in Tal Afar 13 irakische Polizisten festgenommen worden.
(AP/AFP/jW)
Unterdessen sind nach dem schweren Doppelanschlag mit mindestens 85 Toten und den anschließenden Racheangriffen auf ein sunnitisches Viertel in Tal Afar 13 irakische Polizisten festgenommen worden.
(AP/AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
