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30.03.2007
- → Inland
Bundeswehr beklagt »Investitionsstau«
Berlin. Die Bundeswehr hat erstmals offiziell einen milliardenschweren »Investitionsstau« bei der Sanierung ihrer Kasernen eingeräumt. Allein in diesem Jahr fehlen rein rechnerisch mehr als 700 Millionen Euro. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion hervor. Danach sind bei einem Bedarf von 1,13 Milliarden Euro für Instandhaltungsmaßnahmen nur 425,5 Millionen eingeplant. Vor kurzem hatte der Wehrbeauftragte des Bundestages, Reinhold Robbe (SPD), die Zustände in einzelnen Kasernen als »untragbar und teilweise sogar skandalös« bezeichnet und einen »Generalplan Kasernensanierung« gefordert.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
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