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30.03.2007
- → Feuilleton
Tolle Ehen
Die Ehen in Deutschland halten wieder länger. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden bestätigte am Donnerstag eine entsprechende Meldung der Bild-Zeitung. Nach Angaben des Amtes sank 2005 erstmals seit 1999 die Zahl der Scheidungen. Bundesweit wurden von 1000 bestehenden Ehen im statistischen Mittelwert 10,88 wieder aufgelöst. Im Jahr davor lag die Quote noch bei 11,46 Ehen. Die Durchschnittsdauer einer Ehe lag im Jahr 2005 bei 13,6 Jahren. 1991 waren es noch 11,7 Jahre. In Ostdeutschland sind Ehen generell beständiger als im Westen: Von 1000 Ehen werden dort 9,11 geschieden, im Westen 11,24. Und hier eine weitere wichtige Statistik: Einer Umfrage von Men’s Health zufolge verstecken die deutschen Männer die Ostereier am liebsten im Blumentopf (25 Prozent), es folgen Zahnputzbecher (13 Prozent), Bücherregal (12 Prozent), Gardine (11 Prozent), Schuhe (9 Prozent) und die Spülmaschine (8 Prozent). Über eine etwagige Korrelation zur Scheidungsquote ist nichts bekannt.
(ddp/AFP/jW)
(ddp/AFP/jW)
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