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Frauenhändlerring hochgenommen

Bukarest. In Zusammenarbeit mit deutschen Behörden hat die rumänische Grenzpolizei nach eigenen Angaben einen in beiden Ländern tätigen Ring von Zuhältern und Menschenhändlern gesprengt. Der mutmaßliche Bandenchef sei der Polizei im Januar im rumänischen Kreis Caras Severin ins Netz gegangen, fünf weitere Mitglieder seien in Deutschland festgenommen worden, teilte die rumänische Grenzpolizei am Mittwoch mit.

Das Netzwerk habe junge Frauen mit dem Versprechen von Jobs im Ausland angeworben. Sie seien unter anderem in Stuttgart und Ludwigsburg für je 5000 Euro an Türken verkauft und zur Prostitution gezwungen worden.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.03.2007, Seite 15, Feminismus

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