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Schröder gegen Kernkraft

Berlin. Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat seine Partei davor gewarnt, vom beschlossenen Atomausstieg abzurücken. »Wir müssen auf Energiequellen wie Wind, Wasser, Sonne und Biomasse, Energieeinsparung und Energieeffizienz setzen, und nicht auf Atomkraft. Ich kann meiner Partei nur dringend raten, in dieser Frage standhaft zu bleiben«, schreibt Schröder in einem am Montag vorab veröffentlichten Beitrag für das Magazin ­Cicero. »Es wäre eine törichte und rückwärtsgewandte Entscheidung, neue Atomkraftwerke zu bauen oder technisch veraltete noch länger zu nutzen.« Die Kern­energie sei gefährlich, auf lange Sicht teuer und umweltschädlich.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.03.2007, Seite 4, Inland

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