-
23.03.2007
- → Inland
Neue Studie zur CO2-Reduzierung
Berlin. Deutschland könnte einer Studie von Greenpeace zufolge ehrgeizige Klimaschutzziele auch bei einem beschleunigten Ausstieg aus der Atomkraft erreichen. Selbst wenn schon bis 2015 alle AKW abgeschaltet würden, könne der CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent verringert werden, heißt es in einer Studie des Aachener Instituts EUtech, die Greenpeace am Donnerstag in Berlin vorstellte. Voraussetzung dafür sei, das Potential erneuerbarer Energien stärker auszuschöpfen. »Es gibt keine Ausreden mehr, minus 40 Prozent bis 2020 sind machbar«, erklärte dazu Greenpeace-Energieexperte Andree Böhling. Nach seiner Ansicht würde ein schnellerer Atomausstieg den Klimaschutz sogar fördern, da dies einen Innovationsschub im Energiesektor auslösen würde.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland