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16.03.2007
- → Feminismus
AIDS: Mehrheit der Infizierten Frauen
Hannover. Weltweit sind 39,5 Millionen Menschen HIV-positiv. Afrika südlich der Sahara ist mit insgesamt 24,7 Millionen Infizierten die am schlimmsten betroffene Region. Deutlich mehr als die Hälfte der Infizierten – insgesamt 59 Prozent – sind Frauen. Dies berichtete die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) in der vergangenen Woche. In Afrika sei die Feminisierung der Seuche besonders weit fortgeschritten, Frauen trügen doppelt schwer an der Epidemie: Das Risiko einer HIV-Infektion sei für sie deutlich höher als für Männer, zudem pflegten zumeist Frauen die an AIDS erkrankten Familienmitglieder.
Frauen stecken sich aus biologischen, sozialen und kulturellen Gründen häufiger und schneller an. Der weibliche Körper sei vor allem bei jungen Frauen und Mädchen sehr anfällig für eine Infektion. Hinzu komme, daß sie häufig die Verwendung von Kondomen bei ihren Männern nicht durchsetzen könnten. Die DSW appellierte an die Europäische Union und die G-8-Staaten, sich für eine frauenspezifische HIV-Prävention einzusetzen. Die Industriestaaten müßten endlich auch ihr Versprechen, 0,7 Prozent ihres Bruttonationaleinkommens für die Entwicklungshilfe bereitzustellen, einlösen.
(jW)
Frauen stecken sich aus biologischen, sozialen und kulturellen Gründen häufiger und schneller an. Der weibliche Körper sei vor allem bei jungen Frauen und Mädchen sehr anfällig für eine Infektion. Hinzu komme, daß sie häufig die Verwendung von Kondomen bei ihren Männern nicht durchsetzen könnten. Die DSW appellierte an die Europäische Union und die G-8-Staaten, sich für eine frauenspezifische HIV-Prävention einzusetzen. Die Industriestaaten müßten endlich auch ihr Versprechen, 0,7 Prozent ihres Bruttonationaleinkommens für die Entwicklungshilfe bereitzustellen, einlösen.
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