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Keine Geschenke zur Konfirmation

Potsdam. Die Linkspartei.PDS-Fraktion im brandenburgischen Landtag hat die Verrechnung von Jugendweihe- und Konfirmationsgeschenken bei der Grundsicherung von Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaften kritisiert. Derzeit würden Geldgeschenke an die Jugendlichen ab einem Betrag von mehr als 50 Euro auf den Beitrag für die Eltern angerechnet, sagte Arbeitsmarktexperte Christian Görke am Sonntag in Potsdam. Das zeige, wie ausgrenzend und stigmatisierend Hartz IV wirke. Geldgeschenke zur Jugendweihe oder Konfirmation dienten nicht der Sicherung des Lebensunterhalts, betonte Görke. Es werde meist gespart oder für langersehnte Anschaffungen genutzt. Aus Sicht von Görke sollte das Geld zumindest dem Vermögen der Bedarfsgemeinschaften zugerechnet und nicht als Einkommen bewertet werden.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.03.2007, Seite 5, Inland

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