Zum Inhalt der Seite

Exvizeminister Irans verschwunden

Teheran. Der frühere iranische Vizeverteidigungsminister Ali Resa Asghari ist nach Angaben aus Teheran während einer Privatreise in die Türkei verschwunden. Die Polizei erklärte, vermutlich sei der frühere General der Revolutionsgarden von westlichen Geheimdiensten aufgrund seines verteidigungspolitischen Hintergrundes verschleppt worden, wie die amtliche Nachrichtenagentur IRNA am Dienstag meldete. Das türkische Innenministerium wollte die Angaben zunächst weder bestätigen noch dementieren und teilte lediglich mit, man untersuche den Fall. Die israelischen Botschaften und Konsulate wurden vor möglichen Anschlägen und Entführungen gewarnt, nachdem Spekulationen über eine Verwicklung Israels laut wurden.

(AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 07.03.2007, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!