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Halbe: Kritik an Polizeieinsatz

Halbe. Nach dem »Heldengedenken« von Alt- und Neonazis am Samstag im brandenburgischen Halbe haben Antifaschisten die Polizei scharf kritisiert. Das Bündnis »NS-Verherrlichung stoppen«, das zu den Protesten aufgerufen hatte, erklärte, es sei »traurige Normalität«, daß in Halbe alljährlich Gegendemonstranten »einzeln erfaßt« und anschließend Anzeigen gegen sie erstattet würden. Bei der Räumung einer Blockade von rund 150 Antifaschisten seien Polizeibeamte derart brutal vorgegangen, daß dabei dem Vorsitzenden der Kreistagsfraktion der Linkspartei Oberhavel, Peter Ligner, die Hand gebrochen wurde, heißt es in der Pressemitteilung des Bündnisses. Für die Räumung der Blockade seien Leipziger Einsatzkräfte verantwortlich gewesen.(jW)

Info: redhalbe.de.vu

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.03.2007, Seite 4, Inland

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