-
01.03.2007
- → Ausland
Zehn Tote bei Anschlag in Bagdad
Bagdad. Bei einem Autobombenanschlag in einem Geschäftsviertel im Westen der Hauptstadt Iraks wurden am Mittwoch mindestens zehn Menschen getötet. US-Soldaten töteten bei einem nächtlichen Großeinsatz in Bagdad und Umgebung acht Aufständische, wie die US-Streitkräfte mitteilten. Sechs weitere seien gefangengenommen worden. Der Autobombenanschlag wurde nach Angaben kurz nach dem Berufsverkehr in Baijaa, einem von Sunniten und Schiiten bewohnten Viertel, verübt. Kurz darauf waren in Bagdad vier weitere Explosionen zu hören. Ein schiitisches Dorf im Süden der Hauptstadt, Al-Maail, wurde mit sechs Mörsergranaten beschossen. Nach Angaben der irakischen Polizei wurde ein Mensch getötet, 14 Menschen wurden verletzt.
(AP/jW)
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland