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Verhandlungen über Kosovo verschoben

Sevilla. Der russische Verteidigungsminister Sergej Iwanow wandte sich am Freitag vor einem Treffen der NATO-Verteidigungsminister in Sevilla mit deutlichen Worten gegen eine Unabhängigkeit der serbischen Provinz Kosovo. Er befürchte eine »Kettenreaktion«, falls der Vorschlag des UN-Sonderbeauftragten Martti Ahtisaari für eine überwachte Souveränität des Kosovos umgesetzt werde, erklärte Iwanow.

Ahtisaari verschob unterdessen ein für Dienstag geplantes Spitzengespräch mit Serben und Kosovo-Albanern. Auf Bitten Serbiens habe sich Ahtisaari bereiterklärt, die Verhandlungen über den künftigen Status des Kosovos um gut eine Woche auf den 21. Februar zu verschieben, teilte UN-Vermittler Albert Rohan mit.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.02.2007, Seite 2, Ausland

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