Zum Inhalt der Seite

Rostocker Stadtrat für Sozialticket

Rostock. Die Bürgerschaft (Stadtrat) von Rostock hat sich für den Erhalt des »Sozialtickets« für Hartz-IV-Empfänger und andere Benachteiligte ausgesprochen. Gegen einen entsprechenden Antrag der Stadträtin von der Sozialistischen Alternative (SAV), Christine Lehnert, hätten am Mittwoch lediglich die Vertreter von CDU und FDP votiert, heißt es in einer Mitteilung der SAV. Ein Sprecher der Stadt erklärte dazu am Freitag gegenüber jW, die Verwaltung werde gegen diesen Beschluß Widerspruch einlegen, er sei rechtlich nicht haltbar. Die geplante Abschaffung des Sozialtickets hatte ungezählte Protestanrufe im Rathaus ausgelöst. Das bisherige Sozialticket kostet pro Einzelfahrt 1,10 Euro – 50 Cent weniger als die Normalfahrkarte.

(jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 03.02.2007, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!