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13.01.2007
- → Kapital & Arbeit
Exvorstand vernommen
München. In der Siemens-Korruptionsaffäre ist jetzt auch der frühere Finanzvorstand des Konzerns, Heinz-Joachim Neubürger, ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Wie der Chef der Münchner Staatsanwaltschaft, Christian Schmidt-Sommerfeld, bestätigte, wird gegen Neubürger ermittelt. Details nannte er nicht. Ein Siemens-Sprecher erklärte am Freitag, Neubürger habe sich freiwillig an die Staatsanwaltschaft gewandt und auch auf eigenen Wunsch ausgesagt. Schmidt-Sommerfeld bestätigte Medienberichte, wonach Neubürger am vergangenen Dienstag verhört wurde. Über Ergebnisse des Gesprächs machte er keine Angaben.
Die Staatsanwaltschaft ließ auch offen, wann sie weitere Ermittlungsergebnisse bekanntgeben will. Der 54jährige Neubürger, der bis April 2006 der Siemens-Spitze angehörte, ist damit nach Thomas Ganswindt der zweite frühere Konzernvorstand, gegen den die Staatsanwaltschaft in der Affäre ermittelt. Ganswindt und fünf weitere amtierende und ehemalige Siemens-Manager waren vor Weihnachten gegen Auflagen auf freien Fuß gesetzt worden. Medienberichten zufolge soll Neubürger von schwarzen Kassen des Konzerns gewußt haben.
(AP/jW)
Die Staatsanwaltschaft ließ auch offen, wann sie weitere Ermittlungsergebnisse bekanntgeben will. Der 54jährige Neubürger, der bis April 2006 der Siemens-Spitze angehörte, ist damit nach Thomas Ganswindt der zweite frühere Konzernvorstand, gegen den die Staatsanwaltschaft in der Affäre ermittelt. Ganswindt und fünf weitere amtierende und ehemalige Siemens-Manager waren vor Weihnachten gegen Auflagen auf freien Fuß gesetzt worden. Medienberichten zufolge soll Neubürger von schwarzen Kassen des Konzerns gewußt haben.
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