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13.01.2007
- → Feuilleton
Problem Wolf Biermann
Frontverschiebungen: In Berlin möchte die CDU den sogenannten Dichter und singenden Gitarrero Wolf Biermann zum Ehrenbürger machen, vermutlich weil er so besonders exlinks ist. Biermann habe »mit seinen Gedichten und Liedern diese Stadt, ihre Wunden, ihre Kraft, ihren Geist wie kein anderer besungen«, schwärmt der Vizepräsident des Abgeordnetenhauses, Uwe Lehmann-Brauns (CDU). Ehrlich? SPD und Linkspartei sind von diesem Plan wenig angetan, unter anderem weil Biermann den Irak-Krieg der USA befürwortet und deshalb den damaligen Kanzler Gerhard Schröder als »falschen Pazifisten« bezeichnet hatte. Spezielle Verdienste um Berlin habe er sich im Grunde nicht erworben, betonte der Berliner SPD-Fraktionssprecher Hans-Peter Stadtmüller. Abgestimmt wird am Dienstag im Abgeordnetenhaus.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
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